Conservateur sind paranoïaque, dass KIs « se sont réveillés » voreingenommen sind – Systeme io

Conservateur sind paranoïaque, dass KIs « se sont réveillés » voreingenommen sind – Systeme io



Chat-KIs sont dans den vergangenen Monaten immer populrer geworden, vor allem ChatGPT sorgt immer wieder fr Aufsehen. Doch diese neue Technologie wird auch argwhnisch beugt. Manchmal sind Bedenken berechtigt, mitunter kann man aber auch von Paranoia sprechen.

Das zeigt aktuell auch der derzeit bekannteste and am besten funktionierende Textgenerator ChatGPT: Denn wie Vice berichtet, machen sich Konservative aktuell Sorgen, dass derartige KIs zu liberal bzw. « réveillé » seien. Der Grund ist vereinfacht erklrt : Sie diskriminieren ihnen zu wenig.

Dokumentiert ist bislang eher das Gegenteil, denn KIs sind in Vergangenheit immer wieder durch rassistisches Verhalten aufgefallen. Das gilt fr Chatbots, die auer Kontrolle geraten sind und deaktiviert werden mussten, aber auch fr Bild-KIs, die Probleme bei der Erkennung und Erfassung von Minderheiten haben.

Doch das interessiert die Konservativen und Rechten nicht im Geringsten, sie sehen sich bereits als Opfer « woker » knstlicher Intelligenzen. Die konservativ-libertre Zeitschrift National Review verffentlichte vor Kurzem einen Artikel, in dem Autor Nate Hochman argumentiert, dass ChatGPT und Co. links bzw. eben « réveillé » sein sollen.

Est-ce que Nicht-Diskriminieren schon « s’est réveillé » ?

Die Argumentation basiert Hochman zufolge auf bestimmten Eingaben, die er ausprobiert hat : So wrde ChatGPT das Schreiben einer Story ber eine « bse Dragqueen » verweigern, und zwar mit der Begrndung, dass dies « schdlich » wre. Hochman weiter : « Wenn man das Wort ‘bse’ durch ‘gut’ ersetzt, beginnt es mit einer langen Geschichte ber eine Dragqueen namens Glitter, die Kindern den Wert der Inklusion lehrt. »

Ein weiterer « Beweis » ist fr Hochman auch, dass sich ChatGPT weigert, eine Story zu schreiben, in der Donald Trump die Wahl gegen Joe Biden gewinnt. Hier verweist die KI auf historische Genauigkeit und ein Narrativ, das auf falscher Information basieren wrde. Prompt fanden sich andere, die Belege fr hnliche Benachteiligung fanden : So wollte ChatGPT keine Witze ber Frauen machen, sehr wohl aber ber Mnner. Die KI weigerte sich auerdem, Fragen zu Mohammed zu beantworten.

KI-Forscher schtteln den Kopf

Laut Vice ist das aber nicht die Diskriminierung Konservativer, sondern « das Ergebnis jahrelanger Forschung, die darauf abzielt, Vorurteile gegenber Minderheitengruppen abzubauen ». Das wurde deshalb notwendig, weil solche KIs mit echten Daten trainieren und einen gewissen Grad an Diskriminierung durch Online-Konversationen in gewisser Weise « aufschnappen » und lernen. « Die Entwickler von ChatGPT haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein universelles System zu entwickeln: eines, das (im Groen und Ganzen) berall und fr jeden funktioniert. Und wie jeder andere KI-Entwickler stellen auch sie fest, dass dies unmglich ist » , erlutert KI-Forscher Os Keyes von der University of Washington.

« Die Entwicklung von allem, ob Software oder nicht, erfordert Kompromisse und Entscheidungen – politische Entscheidungen – darber, fr wen ein System arbeiten und wessen Werte es vertreten soll. In diesem Fall lautet die Antwort offenbar ‘nicht die Rechtsextremen’. » Das sei « unvermeidlich und notwendig », donc Keyes. Er meint, dass die Diskussion zeigt, dass die Menschen vor allem nicht verstehen, wie maschinelles Lernen funktioniert.

Arthur Holland Michel vom Carnegie Council for Ethics and International Affairs, der sich seit Jahren mit KI-Ethik beschftigt, sieht die « Beweise » von Hochman als irrelevant an: « Vereinfacht gesagt, es handelt sich um anekdotische Beispiele », so Michel. « Da die Systeme auch ein offenes Ende haben, kann man sich anekdotisch Flle aussuchen, in denen das System nicht so funktioniert, wie man es gerne htte. Man kann es dazu bringen, auf eine Art und Weise zu funktionieren, die das besttigt, was man ber das System zu wissen glaubt. »

Siehe auch :


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